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Auf normal belasteten und vorallem auf stark belasteten Strassen sind bauliche Umsetzungen (Baustellen) eine massive Behinderung für alle Verkehrsteilnehmer. Dies führt oft zu unnötigen Verkehrsstauungen, lange Wartezeiten und Verärgerung. Zudem verursacht dies volkswirtschaftliche Negativkosten. Mit einer teilsystemübergreifenden Optimierung der Baustellen, mit dem obersten Ziel geeignete Erhaltungsprojekte zu bilden, können somit die Einschränkungen der Nutzer und damit auch die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten des Strassenunterhalts deutlich reduziert werden. Dies gilt sowohl flächendeckend auf Gemeinde-, Kantons- und Bundes-Ebene.

Mit dem gesamtheitlichen Strassennetz soll die Mobilität ermöglicht und gleichzeitig ein volkswirtschaftlicher Nutzen generiert werden. Daher sind auch in der Erhaltungsplanung und im Erhaltungsmanagement immer die Auswirkungen auf alle Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Da für die Benutzer des Strassennetzes nicht das einzelne Objekt des Strassennetzes im Vordergrund steht, sondern vielmehr das Dienstleistungsniveau eines gesamten Streckenabschnitts, ist auch bei der Erhaltungsplanung resp im Erhaltungsmanagement immer eine abschnittsbezoge Sichtweise erforderlich.

Somit gilt bei der Erhaltungplanung und folglich auch bei der Baustellenplanung darauf zu achten, dass Erhaltungsmassnahmen an verschiedenen Objekten/Teilsystemen wie Gas, Wasser, Strasse, ... so zu kombinieren sind, dass die Einschränkungen der Nutzer maximal minimiert werden und somit insgesamt optimale Erhaltungsprojekte (EP) gebildet werden können.

Die Grundlage eines objektiven und zielgenauen Vergleichs verschiedener Massnahmenkombinationen ist die lebenszyklusorientierte monetäre Bewertung der verschiedenen Möglichkeiten und Varianten. Bei solchen Bewertungen müssen neben den Kosten des Strasseneigners zwingend auch die Auswirkungen auf die End-Nutzer (Nutzerkosten-Analyse) berücksichtigt werden. Optional können auch weitere Einflusse-Bereiche (Drittkosten) berücksichtigt werden.

Die Entscheidungsfindung sollte letztlich auf der Grundlage der Gesamtkosten der verschiedenen Varianten erfolgen. In vielen Fällen muss das nicht die für den Betreiber günstigste Variante sein. Letztlich müssen hierbei die Kosten langfristig betrachtet werden.

Ein Streckenabschnitt besteht meistens aus einer Vielzahl verschiedener Objekte, für die auch unterschiedliche Massnahmenoptionen zur Auswahl stehen. Hieraus ergeben sich zahlreiche mögliche Massnahmenkombinationen. Um dennoch zu einer einfachen, objektiven und zielgenauen Entscheidungsfindung zu kommen, bietet sich der Einsatz von Optimierungsprozessen an. Mit unseren langjährigen Erfahrungswerten aus zahlreichen Projekten in diesem Bereich, können wir sie bei der Umsetzung und Realisierung eines umfassenden Bewertungssystems, dass alle Interessensgruppen des Strassenverkehrs einbezieht, professionell und kompetent unterstützen.

Um ein opimales Infrastruktur-Management zu betreiben, bedarf es u.a. auch einer professionellen und integralen Erhaltungsplanung, bei der nicht nur das Teilsystem "Strassen" einfliesst, sondern auch zahlreiche weitere Teilsysteme so z.B. Werksleitungen (Gas, Wasser, Abwasser, ...).

Hierfür setzen wir bei unseren Kunden das GMI / PMT / GIS zur optimalen Koordination der resultierenden baulichen Massnahmen ein.

>> Weitere Informationen zum "GMI / PMT / GIS und der integralen Erhaltungsplanung finden Sie hier.