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Bahninfrastruktur | Drucken |  E-Mail

Die Bahninfrastruktur der Schweiz stellt einen enormen Wert dar. Pro Tag werden in der Schweiz ca. 1 - 1.2 Mio. Personen auf rund 3‘000 km Schienen befördert. Gemäss einer Studie der Bundesämter für Raumentwicklung und Strassen betrug die Gesamtwertschöpfung der Bahninfrastruktur und dessen Verkehr mehr als 8 Mia. CHF/Jahr. Für die Erhaltung werden hierbei rund 2 Mia. CHF/Jahr aufgewendet.

Bei der Erhaltung der Bahninfrastruktur haben die verantwortlichen Personen (Infrastruktur-Eigner) gegensätzliche Ziele zu berücksichtigen. Im Wesentlichen müssen sie ein gewisses Dienstleistungsniveau gewährleisten so dass die Infrastruktur ohne grössere Behinderungen oder Gefährdungen genutzt werden kann (welche z. B. aufgrund eines schlechten Zustands oder häufigen erhaltungsbedingten Baustellen hervorgerufen werden). Weiterhin müssen sie die Ausgaben für den Erhalt der Infrastruktur minimieren und die Beteiligten möglichst wenig beeinträchtigen, so dass die Zufriedenheit weiterhin gewährleistet bleibt.

Die Ermittlung der hierfür optimalen Erhaltungsstrategien, um die Infrastruktur – unter Berücksichtigung der oben genannten Ziele – zu erhalten, ist eine komplexe Aufgabe bei der die verschiedenen Anlagegattungen mit ihren Eigenheiten berücksichtigt werden müssen. Die hierfür verantwortlichen Personen (Infrastruktur-Eigner) können aufgrund ihres fachlichen Wissens und ihrer Erfahrung intuitiv ermitteln, welche Erhaltungsstrategien für die einzelnen Objekte ihrer Anlagen die Optimalen sind. Die Ermittlung der optimalen Erhaltungsstrategien zur gleichzeitigen Berücksichtigung der Objekte unterschiedlichen Anlagegattungen auf einem längeren Streckenabschnitt übersteigt jedoch die menschliche Intuition, was die Koordination von Massnahmen unter den verschiedenen Teilsystemen (Gleisanlagen, Strasse, Oberleitungen, Masten, ...) stark erschwert.

Um die Erhaltungsplaner effektiv und effizient bei dieser komplexen Fragestellung zu unterstützen ist ein durchgängiges EDV-System empfehlenswert, worin die erhaltungsrelevanten Informationen zu Bau, Betrieb, Erhaltung und Rückbau erfasst werden und mittels eines angemessenen Managementsystems ausgewertet werden, um die nötigen Erhaltungstätigkeiten wie Inspektionen, detaillierte Überprüfungen und Massnahmen auszulösen sowie das Managementsystem selber zu optimieren.

Hierbei unterstützen wir Sie mit dem Geschäftsmodell Infrastruktur (GMI) und den zugehörigen EDV-Instrumenten (PM-Tool / GIS, ...). Gerne beraten wir auch Sie bei Ihrer Bahn- und Gleisinfrastruktur.